Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten

International wettbewerbsfähige Forschung erfordert vielfach erhebliche Investitionen in geeignete Forschungsinfrastrukturen, die insbesondere an Hochschulen nicht aus der institutionellen Grundfinanzierung heraus geleistet werden können. Bund und Länder fördern deshalb seit Mai 2007 als Gemeinschaftsaufgabe nach Art. 91b Abs. 1 GG die Realisierung von großen Forschungsinvestitionsvorhaben an Hochschulen, die sich durch herausragende wissenschaftliche Qualität und nationale Bedeutung auszeichnen. Dadurch sollen die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung verbessert werden. Entsprechend dem forschungsfördernden Programmprofil werden die Anträge für Forschungsbauten durch den Wissenschaftsrat auf ihre Qualität überprüft. Auf Grundlage seiner Empfehlungen entscheidet die GWK über die Förderung. Alle beantragten Großgeräte werden nach den DFG-Qualitätskriterien durch die DFG begutachtet; über Großgeräte bis 5 Mio. Euro entscheidet sie abschließend.

Der Bund stellt für die hälftige Finanzierung der Errichtung von Forschungsbauten einschließlich Großgeräten jährlich 298 Mio. Euro bereit. Das jeweilige Sitzland der geförderten Hochschule trägt die Hälfte der Investition.

 

Zum Herunterladen:

Ab 1. Januar 2014 geltende Ausführungsvereinbarung Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten (AV-FuG) PDF-Datei

Liste der nach AV-FuG geförderten Forschungsbauten PDF-Datei