Nationale Kohorte

Bund und Länder fördern gemeinsam die "Nationale Kohorte", die von einem hierfür aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gegründeten Verein durchgeführt wird. Im Rahmen dieses Verbundprojekts soll eine repräsentativ angelegte bevölkerungsbezogene Langzeitbeobachtung mit einem Probandenpool von 200.000 Personen durchgeführt werden. Von ihr werden belastbare Aussagen über die Ursachen von Volkskrankheiten im Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, Lebensgewohnheiten und umweltbedingten Faktoren erwartet.

In bundesweit 18 Studienzentren werden die Probandinnen und Probanden im Alter von 20 bis 69 Jahren untersucht. Um einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung Deutschlands zu erhalten, werden die Teilnehmenden per Zufallsprinzip ausgewählt.

Das wissenschaftliche Konzept wurde in einer breiten Kooperation universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen ausgearbeitet und von einem international besetzten Gutachtergremium positiv bewertet. Im September 2014 fand eine sehr erfolgreiche Zwischenevaluation des Projektes statt.

Für die Dauer von zehn Jahren (2013 - 2022) stellen Bund und Länder insgesamt 210 Mio. Euro zur Verfügung, darunter 70 Mio. Euro aus Zuwendungsmitteln der an der Nationalen Kohorte beteiligten Helmholtz-Zentren.

Weitere Informationen unter www.nationale-kohorte.de.

Zum Herunterladen

Bund-Länder-Vereinbarung über die gemeinsame Förderung der Nationalen Kohorte gemäß Artikel 91b GG PDF-Datei

Satzung des Nationalen Kohorte e.V. PDF-Datei