Professorinnenprogramm

Das „Professorinnenprogramm“ wird seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam gefördert. Es wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen und stärkt die Strukturen für die hochschulinterne Gleichstellung. Die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem wird dadurch nachhaltig verbessert. Seit 2008 wurden Hochschulen hierfür in zwei Förderphasen (2008-2012) und (2013-2017) auf der Grundlage zukunftsorientierter Gleichstellungskonzepte zusätzliche Mittel im Umfang von insgesamt 300 Millionen Euro als Anschubfinanzierung für die Erstberufung von Frauen auf Professuren zur Verfügung gestellt. Der Bund und das jeweilige Sitzland der Hochschule teilen sich die Kosten. Am 7. April 2017 haben Bund und Länder einvernehmlich beschlossen, das Programm auf der Basis einer aktuellen Evaluierung fortzuführen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Chancengerechtigkeit

Zum Herunterladen

Bund-Länder-Vereinbarung über die Fortsetzung des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen (Professorinnenprogramm II) vom 29. Juni 2012 PDF-Datei

Bund-Länder-Vereinbarung über das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen vom 10. März 2008 PDF-Datei