Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

Bund und Länder haben den Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" im Jahr 2010 vereinbart. Er hat das Ziel, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern und Hochschulen zur Profilbildung auch im lebenslangen wissenschaftlichen Lernen und beim berufsbegleitenden Studium zu stärken. Zielgruppen sind insbesondere Berufstätige, Personen mit Familienpflichten, beruflich Qualifizierte ohne formale Hochschulzugangsberechtigung und Bachelor-Absolventen und –Absolventinnen, die nach beruflicher Erfahrung berufsbegleitend studieren wollen.

Für die Finanzierung des Wettbewerbs stellt der Bund bis zum Jahr 2020 insgesamt 250 Mio. Euro zur Verfügung, die Länder stellen die Gesamtfinanzierung sicher. In der ersten Wettbewerbsrunde wurden 26 Einzel- und Verbundprojekte gefördert. Derzeit erhalten insgesamt 95 deutsche Hochschulen eine Förderung. Im Rahmen der zweiten Wettbewerbsrunde werden weitere 47 Hochschulen mit 37 Einzelprojekten und zehn Verbundvorhaben unterstützt.

Der Wettbewerb wird wissenschaftlich begleitet, um die geförderten Projekte zu beraten und diese gemeinsam mit den beteiligten Hochschulen weiter auszubauen. Beide Wettbewerbsrunden werden evaluiert.

Zum Herunterladen:

Bund-Länder-Vereinbarung über den Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen vom 8. Juli 2010 PDF-Datei

Richtlinien des BMBF für die 2. Runde beim Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" vom 29. Juli 2013 PDF-Datei